Verzasca-Trip 2004Weitere Bilder: Verzasca Gallerie |
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21 + 22.August
Samstagmorgen. Der Wetterbericht hatte für den Süden der Schweiz sonniges und
warmes Wetter versprochen, und nachdem alle Ausrüstungen verpackt waren ging es
mit einem Bus und einem PKW los in Richtung Tessin.
Vor uns lagen gut drei
Stunden Fahrt. Wegen einem Stau vor dem Gotthardtunnel wählten wir die Strecke
über den Gotthard. Bei Nebel, Wind und leichtem Nieselregen erreichten wir die
Passhöhe und legten eine kurze Kaffeepause ein. Der eiskalte Wind liess erste
Zweifel an der Fähigkeit der Schweizer Wetterfrösche aufkommen, doch talabwärts
auf der Fahrt nach Bellinzona wurde es immer schöner und so blieb es auch das
ganze Wochenende über.
Bei der Mittagspause in einem Restaurant in Gordola trafen, wie verabredet,
Luca, Carol und Mojca ein. Jetzt waren wir komplett und nach kurzer Fahrt durchs
malerische Verzascatal erreichten wir
unser erstes Ziel, die Römerbrücke.
Doch der Wasserstand war bedenklich hoch und
eine Kontrolle durch Matthias und Allen ergab, dass die Strömung zu schnell und
die Sicht zu schlecht war um einen sicheren Tauchgang zu wagen. Also machten wir
es uns auf den sonnigen Steinen im Flussbett der Verzasca gemütlich und einige
Unerschrockene wagten sich schwimmend – natürlich im Neoprenanzug – in den ca.
12°C kalten Fluss.
Noch etwas weiter das Tal hinauf ging es an späten Nachmittag zum
Hotel Froda im urigen Dörfchen Gerra. Nach einem leckeren
Essen liessen wir den Abend in gemütlicher Runde ausklingen.
Am Sonntagmorgen nach dem Frühstück teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die
einen - Brigitte, Allan, Sandra, Matthias, Timon, Dietmar, Annabelle, Marius und
Hund
– wollten das Tal auf einem kleinen Wanderweg abseits der Strasse erkunden.
Die anderen – Sabine, Clemens, Uli, Luca, Carol, Mojca und ich - fuhren mit den
Autos zur Römerbrücke um dort zu tauchen.
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Der Wasserstand war zwar immer noch
etwas hoch, aber die Sicht unter Wasser deutlich besser als am Vortag und so
kämpften wir uns wacker gegen die Strömung unter der Brücke durch, oder
erkundeten die glatt geschliffenen Felsformationen.
Nach etwas mehr als vier Stunden trafen die Wanderer bei der Brücke ein und nach
einer Pause auf den Steinen der Verzasca fuhren wir von Marius und Annabelle
geführt zum „Grottino
da André“
wo wir noch
einmal bei Risotto, Lasagne und einigen Gläschen Wein das schöne, mediterrane
Ambiente genossen, bevor es wieder zurück nach Basel ging. Dort trafen wir gegen
21.30 Uhr ein.
Zurück bleibt die Erinnerung an ein wunderschönes, viel zu kurzes Wochenende im
sonnigen Tessin. Viele von uns werden nächstes Jahr wieder dabei sein.
Ganz herzlich möchte ich mich bei Matthias für die Organisation bedanken und
dafür, das er uns als Busfahrer sicher ins Tessin und wieder zurück gebracht
hat.
Diving Officer Ralf Gullasch


